HEIMDALLS WACHT - Sphärenschänder: Echoes Of An Old Belief – Part I

10 heimdallswacht

VÖ: 31.10.2026
(Talheim Records)

Style: Pagan / Black Metal

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HEIMDALLS WACHT

Hier ist schon Album Nummer neun der nordrhein-westfälischen Pagan / Black Metaller, die mit dem Intro „ Urgrund“ schon eine herrliche Atmosphäre aufbauen. Dann geht die Post mächtig ab, denn „Flight Eternal - Der Flug über das Nirgendmeer“ hat rasende Passagen geladen und der Wechsel aus Keifen und klarem Gesang sind sehr gut getroffen. Nach ein paar technischen Feinheiten wird rohes Black Metal Geballer zelebriert, doch hier und da kommt auch wieder dieser klare Gesang mit melodischen Linien sehr gut hinzu. Sehr frostig sind die Riffs bei „Schwarze Wacht Westphalia“ und es klingt erst mal sehr bedrohlich, bevor fette Double Bass einsetzen, die Becken scheppern und nach etwas getragenem Up Tempo gibt es wieder feines Geprügel und eine totale Aggression. Erhaben und eher im Pagan Bereich angesiedelt und mit krafvollem, klaren Gesang eröffnet „Flammen des Erwachens“, dann wird auch Keifen geschaltet und gegen Ende wird das Astück wie auf Schwingen getragen. „In Der Seelenmühle“ gibt es fast durchgehend stampfens Mid Tempo nur ab und zu geben die Herren hier mal Gas und auch bei „Runes to Heal - Weapons to Cure“ haben die Jungs dieses Schema beibehalten, nur dass es hier öfter mal ballert und das Stück auch total erhaben klingt trotz aller Aggression. Ganz sanft Klänge bestimmen „Widukind-Theme“ und es bleibt instrumental, um dann bei „Echos Eines Alten Glaubens“ erst mal die Pagan Flagge zu hissen, jedoch hier und da mal brutalen Black Metal mit einzubauen. Stark, wie bei „Das Horn – Gebrochen“ der Black Metal so vor sich hin kriecht, das Ganze auch noch einen depressiven Touch bekommt, bevor es wieder total erhaben und getragen klingt. Mit „Forlorn“ steht dann nur noch der sanfte Rausschmeißer an und beendet ein Album, das voller Power steckt und dadurch auch 8,5 von 10 Punkten bekommt.