ABYSSUS - The Reign

10 abyssus
VÖ: 23.10.2026
(Fireflash Records)

Style: Death Metal

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ABYSSUS

Mit neuem Label im Rücken gehen die griechischen Deather vier Jahre nach dem letzen Album an den Start und klatschen mir mit „The Meaning Of Pain“ mal gleich eine Death Metal Granate entgegen. Das Stück treibt ungemein nach vorne, hat einen skandinavischen Touch und fängt dann etwas an, mächti zu Stampfen, nur, um mit dem Solo wieder volle Fahrt aufzunehmen. „Out Of Reach“ drückt tonnenschwer aus den Boxen, die Double Bass donnert mächtig und so ist der Druck des Tracks gewaltig und kriegt gegen Ende noch einen melancholischen Touch. Auch „Asphyxiation“ wälzt sich extrem zäh aus den Boxen, doch nach einer fetten Riffwand geht der Song voll in die Fresse und es knallt im hohen Tempo wie die Sau. Forderndes Mid Tempo und vertracktes Spiel sind bei „Destined To Die“ fast ständig vorhanden und wird mit einem starken Solo noch verfeinert, um danach das mit Samples versehene „At Any Cost“ kriechend angehen zu lassen und daraus mit Bolt Thrower Double Bass auch mal ins Up Tempo hoch zu gehen. Solo und Double Bass eröffnen krachen „The Path I Chose“, woraus sich eine rasante Death Metal Ramme entwickelt, die mächtig nach vorne zieht und keine Gefangenen macht. Auch „The Prophecy“ kloppt schonungslos drauf und bei dem treibenden Up Tempo und den Vocals fühl ich mich mehr als einmal an Benediction erinnert. Weiter auf dem Pfad der Verwüstung knallt „Killing Tenency“ aus den Boxen, feuriges Riffing und hoher Speed sind hier der Garant für eine Death Metal Nummer, die läuft, wie ein geschmiertes Uhrwerk. Auch mit „Await The Final Call“ stecken die Griechen nicht zurück, im Gegenteil, es wird weiter zum Angriff geblasen und das Stück hämmert mir den Schädel ein, nur kurz vor dem Solo kommt ein ein getragener Part auf. Im finalen „Trapped In Purgatory“ geht es erst mal schleppend los, das Stück wird aber immer wieder von flotten Ausbrüchen aufgewertet und auch die Double Bass rollen wieder gewaltig.
Leider hat das Album nur knappe 35 Minuten Laufzeit, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Scheibe ein Death Metal Hammer ist, der sich ganz klar 8,8 von 10 Punkten holt.

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