AVRAK - Avrak

VÖ: 09.10.2026
(Peaceville/Edel Music)
Style: Hard Rock/Blackened/Doom
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AVRAK
DARK THRONE-Musiker Nocturnal Culto alias Ted Skjellum legt auf diesem nach der Band selbst betitelten Bastard mit intensiver Stilmischung von Hard Rock Heavy, Black und Doom ein interessantes Album vor, das quasi als Soloeinstand gelten darf. Wenn Skjellum davon redet, dass dieses Tonträgerwerk für ihn die aufwändigste Produktion sei, mag er wohl recht haben, - wie auch immer das nun zu werten ist – vom rabiat Oldschooligen Dark Throne liegen Skejellum und sein Komparse Anders Hegna meilenweit entfernt.
Immerhin ist der schwarzmetallische Anstrich auf dem selbstbetitelten AVRAK-Solodebüt 'Avrak' für den Mister Skjellum bei DARK THRONE bekannt wurde allein sphärenlastig intensiv präsent vorhanden, krasse Abstecher in den Hard Rock und schleppend langsam tempo reduzierten Schwermutdoomsektor geben sich mit schwarz metallisch angehaucher Epik gegenseitig ihr Stelldichein. Synthesizer und Akustik-Klangfinessen gehören mit ins Gesamtbild. Finster epische Sphärenlastik lautet die Basis für alle acht Stücke plus Instrumental. Bei „Unborn“, „Long May The Lumsk Reek“ oder „The Rift“ deuten sich flotte Blackmetalstrukturen phasenweise an. Kehliger von Qualen gezeichneter Gesang, dramaturgische Wendungen inklusive abrupter Geschwindigkeitswechsel, verkauzte Strukturen, Hang für zwischendurch einfließender Melodie und kantiger Groove sind bestimmende Elemente dieser CD. Gebettet in Finsteratmosphärenvorhänge gelingt es dem Songmaterial auf dem von kribbelndem Hochspannungsgehalt, Dunkler Nordlandepik, gekennzeichneten Solodebüt exzessiv unorthdox eigentümlichen Spirit zu entwickeln, womit reichlich Inspiration für Weiteres auf dem Schnittmengenfeld gegeben sein sollte.
Fazit: Schwermutbehaftet kantiger Finster-Heavy Doom-Rock umweht von kohlrabenschwarzer Nostalgienote. 8/10

