CRITICAL DEFIANCE - Rivers Of Blood

VÖ: 25.09.2026
(Dying Victims Productions)
Style: Thrash Metal
Homepage:
CRITICAL DEFIANCE
Hier gibt’s voll auf's Fressbrett, wie vom Chilenischen Thrashkommando CRITICAL DEFIANCE nicht anders zu erwarten, wo es mit dem Vorgängeralbum 'The Search wan't Fall..." endete, steigert sich auf dem vierten Longplay-Album 'Rivers of Blood' das Härtelevel erneut kontinuierlich. - Trashlunatics obacht: 32 Minuten, acht Songs und ihr wisst, was Fakt ist!
Allein das Album-Coverartwork ist mehr als grenzwertig. In daraus resultierender Konsequenz servieren CRITICAL DEFIANCE in brutalster Form was darauf zu sehen ist. Möglicherweise will die Band grauenvolle Zustände, Korruption und Schreckenszustände im eigenen Land aufzeigen, die Außenstehenden im Regelfall verborgen bleiben, womit sich das extrem schaurige Coverartwork hinreichend erklären würde. Hier fällt es schwer die richtigen Worte zu finden, auch das Coverartwork ist alles andere als jugendfrei, es liefert reichlich Anlass für heftige Diskussionen Mörderisches Highspeedinfernogitarrengebretter, polternde Drums, irrwitziger Gesang, Bassläufe auf halsbrecherischen Format... Irgendwo im ungefähren Einflussspektrum zwischen DARK ANGEL, KREATOR, EXODUS, DEMOLITION HAMMER,CHEMICIDE, PROTECTOR aber auch ganz frühen SEPULTURA liegend, blaßen CRITICAL DEFIANCE zum vierten Sturmangriff.
Aggressiv destruktiv hasserfüllt bis unter die Fingerspitzen - zeitweise gar extrem verstörend blasen CRITICAL DEFIANCE zum blutigen Angriff – Startend beim psychedelischen zwischendurch überraschend mit epischer Sequenz bedachten „Dead Tonques“ über „The Feeling Destroyer“ und „Valparaiso“ bis zum textlich keineswegs in irgendeiner Form zu befürwortenden Schlußakkord „Glorify War“ regiert auf diesem blutig rohen Brocken Fleisch nur eines: Vollgas bis zum obersten Anschlag, zusätzlich umgeben von schauriger mehr als deutlich im Death Metal-Bereich liegender Horroratmosphärenuntermalung. Erst recht kein Album für schwache Nerven, geschweige denn labile Gemüter - allein die zeitweise trotz aller Form von ausgeübter Provokation teils heftig über's Ziel hinausschießenden Textlyrics geben immens zu denken. Handwerklich ist an dem Nackenbrecher für's Erste zunächst wenig auszusetzen. Spätestens ab dem fünften Song lässt der hasserfüllt destruktive Achttracker zunehmend nach, Verschleißerscheinungen machen sich dann doch bemerkbar.
Fazit: Killerthrash treibend schneller Sorte der gnadenlos heftig über weite Strecken in halsbrecherischem Tempo extreme Verwüstungen anrichtet, sich im weiteren Verlauf abnutzend ebenso in punkto Text-Lyrics noch viel an Boden verliert. 7,2/10

