THE LIMIT - Another Drop


VÖ: Bereits erschienen 
(Silver Lining Music) 

Style: Hard Rock, Garagen Rock, Punk, Proto/Metal 

Homepage: 
THE LIMIT

Hard Rock, Garagen Rock, Proto Doom/Metal und Punk lautet die Grundessenz handgemacht ehrlicher voll auf's die Mütze gehender Rockmusik. Unter dem illustren Line Up fanden sich Sonny Vincent (TESTORS), Bobby Liebling (PENTAGRAM), Alex Schwers (SLIME), Hugo Conim, Dee Dammers und Alex Farrar zusammen um fett auf die Kacke hauend, nach allen Regeln der Kunst die Sau rauszulassen. Musik, die so richtig herrlich Arsch tritt, Lebensgeister weckt! Sonny Vincent und Bobby Liebling teilen sich den Gesang, wodurch ein interessanter sicgh selbsterklärender Kontrast entsteht. Kraftvoll produziert macht dieser 15-Trackling mächtig viel Spaß, bei gewaltig Lust auf mehr! Um die Band zu beschreiben sollte dieses Statement von Sonny Vincent zum „Another Drop of Blood“ genügen: "Der Titel fängt die Chemie von The Limit perfekt ein … wir sind eine Band, die rein instinktiv agiert. Keine Formeln. Kein kalkulierter Schlachtplan. Wir sind einfach Musiker, die in Echtzeit nach Intensität, Atmosphäre und emotionaler Wahrhaftigkeit streben." 

Spätestens beim schleppenden Grower „(Just A) Calling Card“ kommen bevorzugt Bobby Lieblings von PENTAGRAM bekannten Doomroots zum Tragen. Bei „Social Eyes“ werden flotte Rock n' Roll-Vibes mit Doomanteil verbunden. Geil wird’s immer wenn die Leadgitarre heftig explodierend straight zwischen die Augen geht, Bass und Schlagzeug bilden ein sattes Fundament. Bei der Überzahl an kurzem sich im zwei bis zweieinhalb Minuten bewegenden Songmaterial („Don't Say Try“, „Stalemate“, Sidetracked“ „Over a Cliff“, ), regiert stets eine dreckige Schippe Rock n' Roll gewürzt mit deftig Hiebe nach allen Seiten austeilender Portion Punk. Im locker chilligen zugleich griffigen Rocker „Part Two, Screw You“ zeigt sich dann erst recht, wie unberechenbar THE LIMIT sind, weil sie direkt aus dem Bauch agieren, Atmosphäre leben, Emotionen spiegelnd, sich selbst kein Limit setzen. Zwischendurch geht dem Songmaterial etwas die Luft aus, doch überwiegt die Mehrzahl starker Songs, wodurch dieses geringfügige Manko mehr als  ausgeglichen wird.  „Cause Of Mysery“ ist ein satter DoomRockgroover – jene Sorte Song exakt auf Bobby Liebling zugeschnitten, dessen charismatisches Organ voll zur Entfaltung kommt. „Fall Down, Get Up“ klingt zunächst gemässigt schleppend nach düsterer THE CLASH-Variante, bis dann ein gedehnter Bluessessionteil Farbe ins Spiel bringt. „Panzer“ zeigt Wurzeln kraftvoller Rhythm and Beat Musik dunklen Anstrichs in Richtung THE DOORS umrahmt von Dark/Neo KING DUDE, „Tryptophan“ zeugt im zwei Akkorde Beat mit bezeichnendem Gesang als gelungener Tribut an die RAMONES, „Unchained“ vereinigt zum Ausklang mit satt brazzendem Bass Garagenrock und Punk. Unberechenar vielseitig, fesselnd.

Fazit: Hochgradig dynamisch energiegeladener Cocktail aus jener Grundessenz, die waschecht Arsch tretenden Hard Rock ausmacht – Hard Rock, Garagen Rock, ne gesunde Brise Punk oder manchmal auch Proto-Doom und Heavy Rock mit satter Arschtritt-Garantie. - Geil krachend alles hinter sich lassender Rock n' Roll-Scheiß!Kauzig,Querbeet,schräg!  8/10

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