PUNGENT STENCH - Been Caught Buttering

06 pungentstench
VÖ: bereits erschienen
(Hammerheart Records)

Style: Death Metal

Homepage:
PUNGENT STENCH


Hier gibt es das Re-Release der Österreicher aus dem Jahre 1991 und immer, wenn ich die Klänge der Herren höre, fühl ich mich einfach total geflasht.
Allein schon der Opener „Shrunken and Mummified Bitch“ mit seinem knarzenden Mid Tempo sägt mir heut immer noch den Schädel auf, um über vertrackte Parts hoch ins Up Tempo zu schießen, wo der Snare Sound total tocken ins die Birne klatscht. Bis auf ein paar Breaks gibt es mit „Happy Re-Birthday“ anständig vor den Latz, hier und da wie im Solo kommt auch der Groove nicht zu kurz und dann wird wieder satt grkloppt. Die „Games Of Humilation“sind eine eklig zähe Masse, die sich hier aus den Boxen quält, dazu passt aber auch der Part mit den ganz sanften Klängen, aber dem dazugehörigen Geröchel. Am Anfang und Ende ist „S.M.A.S.H.“ ja noch etwas verspielt, dazwischen aber wirf geballert, was das Zeug hält und die Soli Passagen sind einfach herrlich krass. Der „Brainpan Blues“ gibt anständig Tempo vor, bremst hier und da zwar auch mal schroff ab und ist erneut mit einem herrlich kreischenden Solo versehen, um mit „And Only Hunger Remains“ bewegt sich nah am Doom Sektor und hat erneut so eine eklige Ausstrahlung, die bi mir immer noch wirkt. „Sputter Supper“ ist dann wieder rasend unterwegs, hat aber auch vollen Mid Tempp Groove an Bord, um dann bei „Sick Bizarre Defaced Creation“ groovenden Bass zu vernehmen, powerndes Mid Tempo als auch tackernde Raserei zu bekommen, sick d great. „Splatterday Night Fever“ ist eine geile Kick Ass Nummer mit vielen Breaks, um dann mit „The Ballad of Mangled Homeboys“ noch mal schön den Arsch versohlt zu bekommen. Das ist feinster Up Tempo Death der 90'er Jahre und der knüppelt auch noch derb. Das Ende der Original Platte ist dann „Daddy Cruel“, eine erneut flott kickende Nummer mit sattem Beat.
Das ist hier aber noch nicht alles, denn CD zwei bietet zwölf Stücke, die Live im Rockhaus zu Wien am 18.5.1991 aufgenommen wurden. Da gibt es aber kein Stück dieser Platte zu hören, sondern fast ausschließlich Kracher vom Debüt „For God Your Soul...For Me Your Flesh“ drauf, wo für mich „Hypnos“, „Just Let Me Rot“ oder auch „Pungent Stench“ mich immer noch vom Hocker hauen. Dazu gesellen sich „Extrem Deformity“ und „Molecular Disembowelment“ noch zwei Songs der ersten EP der Österreicher und der Live Sound ist für eine solch alte Aufnahmen absolut hörenswert.
Wer die Band bisher noch nicht kannte, hat was verpasst und sollte das nun schleunigst nachholen, denn das ist legendärer Death Metal, der damals wie heute einfach zeitlos klingt und das sind auch heute noch 8,8 von 10 Punkten meinerseits.

 

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