KHEMMIS - Khemmis


VÖ: 12.06.2026
(Nuclear Blast/Warner) 

Style: Doom Metal 

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KHEMMIS 

Andere Coverartworkgestaltung  = anderer Stil? Mitnichten! Geändert hat sich zumindest auf den ersten Blick bei KHEMMIS nicht wirklich allzuviel. Gewohnt episch, doomig einschließlich fesselnder Melodieführung, auf Anhieb ins Gehör laufender von packendem Charisma beseelter Klartongesangsfacette und abrupt ausbrechender Geschwindigkeitsforcierung gibt „Invocation of the Dreamer“ unmissverständlich die Richtung vor. Mit dem stark heroischen „Corpsebloom Garden“ oder „Gildet Chambers“ und „Carrion King“ folgen weitere extrem Stimmungsschwankende Doomknaller, aufgelockert durch Aggro Death-Growls und furiose Rhythmus-Tempowechsel bleiben sich KHEMMIS treu, gehen wieder ein ganzes Stück in die extrem stilprägende Ära vor dem gemessen an gängigen Standards schwächeren 'Deceiver'-Album.

Unberechenbar vielseitig teils kontrastreich, zwischen heroisch epischem Pathos, Düsterniss und tiefer Melancholie balancierend, schließen KHEMMIS auf dem gleichnamigen Album wieder dort an, wo sie vor der Pandemiezeit 2018 endeten. Die Erkenntnis daraus: Manchmal ist es besser einen Schritt zurück zu machen als einen Schritt zuviel nach vorn. Somit gibt es für dieses heftig emotionsbehaftete mit überraschenden Wendungen aufwartende Melancholic-Doom Gebräu folgendes...

Fazit: 'Khemmis' erweist sich als progressiv einen Schritt nach vorn bedeutender Rückschritt. 8,7/10

 

 

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