SOULBURN - Quantifying Cosmic Doom

VÖ: 12.06.2026
(Testimony Records)
Style: Black / Death / Doom Metal
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SOULBURN
Die Niederländer sind jetzt auch schon 30 Jahre im Geschäft und der Opener „The Braveheart Of Nightmares“ ballert erst mal volle Kanne los, doch dann geht es in hymnisch erhabene Parts über, es herrscht klarer Gesang, der auch mal in fast Black Metal artiges Keifen übergeht, dann sind akustische Passagen drin und lassen den Song sanft enden. „Powehi, the Embellished Dark Source of Unending Creation“ bleibt diesem Schema treu, musikalisch ist das Death Doom Metal, der total erhaben klingt, auch hier sind klarer Gesang und Growls an Bord und die akustischen Klänge gibt es auch wieder. Aus warmen Klängen geht „A Pyramid Absurd“ klar in den Doom über, um dann im Mid Tempo weiter zu machen und auch beim Gesang hört sich das wie ein Zwiegespräch an. Bei „An Impious Journey Through the Cathedral's Mouth“ kommt auch mal wieder eine Spur Raserei auf und es nähert sich nah dem Black Metal und hat dazu einen epischen Touch. „Stalactites of Molten Flesh“ kann auf der einen Seite drücken wie verrückt, ballert aber auch gerne mal ohne Kompromisse, um mit „M87 - What Hopes to Be Born?“ erst mal so richtig erhaben zu beginnen. Zwischendurch wird die Härte geschickt hoch geschraubt und das harmoniert für mich richtig gut. In „Iconox Spew Black at the Razor's Edge“ regiert erst mal der Riff lastige Doom, der dann in galoppierende Parts übergeht, aber dazwischen auch immer wieder doomig zäh ist. Auch doomig mit melancholischem Touch ist „Down Among the Stars“ und „The Desolationist“ hat einen tragenden Charakter, wo die Drums richtig gut donnern. „In the Very Time That Will Rot Us“ kommt auch nit über Mid Trempo hinaus, wobei die Vocals wieder voller Abwechslung sind, was auch für das finale „An Innocuous Swathe of Sky“ zutrifft. Hier sind auch wieder ganz warme Parts drin, die sich zu Ufta Black Death entwickeln.
Mir sagt hier in den über 61 Minuten Laufzeit nicht immer alles zu, aber 7,8 von 10 Punkten sind das allemal.

