DEATHSTORM - Cascophonies


VÖ. Bereits erschienen 
(Dying Victims Productions) 

Style: Black Metal Thrash 

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DEATHSTORM

In der Extremhärtnerszene im Alpenstaat Österreich brodelt und gärt es schon seit langem, DEATHSTORM bringen ihr fünftes Album heraus, da heißt es Lauscher weit aufgesperrt. Lässt allein die Aufmachung darauf schließen, dass auf diesem verkürzten Longplayer heftig die Fetzen fliegen. Eine extrem auf die Zwölf hauende Mischung irgendwo zwischen frühen KREATOR, MESSIAH und MASSACRA lässt Genretechnisch keine Fragen offen. Technische Finessen werden mit Stumpf ist Trumpf-Wutausbrüchen gekoppelt. Ungeschliffen rau knallt das Songmaterial, da kommen mir aufgrund soviel roher Urgewalt auch CRYPTIC SLAUGHTER und rasendes Grindcoretempo nachlegende PUNGENT STENCH-Ballerorgien allerdings ohne deren extrem tiefes Gegrowl in den Sinn, aber auch SLAYER, EXODUS, DARK ANGEL machen sich zwischendrin bemerkbar. Zwischendurch wird vereinzelt schon mal der Fuß vom Gaspedal genommen, diese Auflockerung bringenden Grooveparts klingen jedoch  fast alle zu sehr nach oft sich ähnelndem Grundschema. 

Passendes Beispiel für erster genanntes Einflusspektrum liefert das krachende Einstiegsgeschoss „Partially Devoured“, Beispiel für letzteres Einflus-Spektrum gibt u. a. „Cease to Exist“, wo fast durchweg der brutal die Zwölf rasierende Thrashhobel kreist. Neben diesen hervorhebenswerten Tracks gibt es leider auch Füllmaterial wie „Let There be Demon“ oder „Horripilation“ das wirkt ziemlich unausgegoren wie nicht richtig zu Ende gestellt. „Mask of Sanity“ kombiniert in ausbalancierter Weise technisches Qualitätslevel mit stumpfem Geknüppel, nimmt zwischendurch tempo raus, um es danach umso heftiger anzuziehen. Bei „Black Knife Night“ schälen sich intensiv frühe SODOM Black Metal Thrash-Ergüsse heraus die sich irgendwo mit LIVING DEATH treffen, „Mortuorum Flies“ wirkt abermals unfertig, beginnt irgendwo mittendrin in der Pampe und endet auch so.

28 Minuten pures authentisch den 80er Originalen Tribut zollendes Geschrote, das dem Albumtitel gerecht werdend, trotz Qualitätsunterschieden der einzelnen Prügelorgien erst recht überhaupt keine Fragen für Genrefans offen lässt. 7/10