FLESHCRAWL - Epitome Of Carnage

06 fleshcrawl
VÖ: 12.06.2026
(Reigning Phoenix Music)

Style: Death Metal

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FLESHCRAWL

Das ist das erste Album der Süddeutschen Deather ohne den viel zu früh verstorbenen Sänger Sven Gross und der hat eine sehr große Lücke hinterlassen, die Boriz Sarafutgyonov jetzt füllen muss.
Gleich im Opener „Blood Dominion“ sind die Herren wieder voll auf Fahrt, Rasender und trotzdem abwechslungsreicher Death Metal skandinavischer Schlagseite steht auf den Fahnen und Boriz macht seine Sache mit seinen Growls auch sehr gut. Das sind die FLASHCRAWL, wie sie von den Fans geliebt werden und das geht auch mit „Chapel Of Guts“ gleich so weiter. Sägende Klampfen, drückende Double Bass und dann wird anständig im Id Tempo gewalzt wie die Sau, das drückt wie verrückt und der Nacken wird bei diesem Genuss auch ordentlich schmerzen. Dazu die Steigerung ins Up Tempo, einfach nur geil und dann kommt mit dem „Grave Messiah“ schon der nächste Paukenschlag. Das Stück rast erst mal brutal los, schaltet zwar einen Gang runter, ohne die Aggression auch nur eine Sekunde aus den Augen zu verlieren. Nicht nur, dass dich das druckvolle „Embers Of Wrath“ total an die Wand drückt, mit diesen massiven Riffs kriegen wir auch noch den Schädel gespalten. Nach kurzem Anlauf bricht „Committed To Suffer“ immer wieder in feinstes Geballer aus, lässt aber die zäh schleppenden Parts auch nicht außen vor. In total kickendem Up Trmpo bläst mich „Reign Forever“ um und danach ist es mit dem kurzen Zwischenspieler „Chronicals Of Bloodshed“ dann auch mal ganz sanft. Dann rasseln die Ketten des Panzers und mit massiver Double Bass macht „Rebuilt From Flesh“ alles dem Erdboden gleich und steigert sich dann auch noch geschickt im Speed. Tempo ist auch das Augenmerk in „Orphan God“, da geht es hoch und runter, aber mit einer Härte, die sich gewaschen hat und mich weg bläst. Mehr in der schleppenden Schiene hält sich „Path Of Thorns“ auf und dabei ist sogar das Solo leicht melodisch angehaucht, während „Heralds Of Death“ Anlauf nimmt, geil knüppelt, um dann wieder fett zu drücken. Am Ende ist „Of Fire And Flesh“ einfach nur eine großartige old School Death Metal Ramme, die ein mehr als gelungenes Album abrundet und es gibt von meiner Seite keinen Zweifel, dass FLESHCRAWL sich hier 9 ,1 von 10 Punkten verdient haben.