NOCTURNAL DEPARTURE - Spiritual Cessation

VÖ: 08.05.2026
(Hells Headbangers Records)
Style: Black Metal
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NOCTURNAL DEPARTURE
Die kanandischen Black Metaller haben Album Nummer drei parat und das klingt nach skandinavischem Black Metal der alten Schule.
Da werden wie in „Spiritual Cessation“ typischen Parts früher Gorgoroth wie verwurstelt und da wechseln sich stampfendes Mid Tempo , Ufta Parts und pure Raserei ab und beim Riffing sind teils sogar melodisch erhabene Passagen drin. In „Chthonic Upheaval“ bleibt das so bestehen, fettes Riffing, Ballerei, feines Keifen und klassischer Ufta Black Metal. Zu Beginn von „Altars Of Evocation“ kommen mir sogar frühe Celtic Frost in den Sinn, doch dann wird der Knüppelei freien Lauf gelassen, um danach wieder im Mid Tempo zu stampfen. Ob nun im Mid Tempo oder rasant, bei „Malefic Requiem“ ist da immer ein Hauch Atmosphäre und erhabenes Spiel aus dem Background zu vernehmen. Bei „Deathcraft Majesty“ bricht ein Black Metal Massaker los, das alles plättet. Zudem sind hier teils verzweifelt klingender Gesang drin und auch in Sachen Tempo sind die Kanadier relativ abwechslungsreich. Neben seinem Geballer ist „Bloodshed“ auch mit depressiven Parts versehen und es baut sich spannend auf, bevor das Gewitter wieder ausbricht. Oft kommt bei „Torch Of Dedication“ das Ufta zur Geltung, aber keine Angst, es gibt auch ordentlich auch die Zwölf und Mid Tempo können sie auch. Mit „Mental Abyss“ kommt ganz langen eine düstere Grundstimmung auf, die am Ende des Track von Knüppel Attacken überrollt wird.
Das ist Black Metal der 90'er Schule, roher Sound, klirrende Klampfen und das gefällt mir, so dass es auch 7,5 von 10 Punkten gibt.

