CORROSION OF CONFORMITY - Good Man/Baad Man

VÖ: 03.04.2026
(Nuclear Blast/Warner Records)
Style: Stoner/Southern/Rock/Metal/Sludge/Psychedelic Rock/Doom/Hardcore/Groove-Thrash
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CORROSION OF CONFORMITY
Puuuh! Eine solch lange Doppelcompilation hatte ich dieser Tage nicht auf dem Schirm. 14 Stücke bei gedehnter Gesamtspieldauer von 1:06:54 sind eine Menge Holz. Das zehnte Album der schon seit 44 Jahre bestehenden 1982 gegründeten Amis CORROSION OF CONFORMITY präsentiert sich enorm vielseitig wie lange nicht. 'Good Man/Baad Man' streift diverse Bandphasen und Einflussebenen weshalb sich treue Anhängerschaft auf ein sehr vielschichtiges Werk freuen darf. Gut und Böse gehen irgendwo auf Schmalem Grad zur Grenze Hand in Hand. Alle Achtung, die Truppe um beide sich den Gesang teilenden Gitarristen Woody Weatherman und Pepper Keenan hat ein vielseitiges Sammelsurium verzapft.
CORROSSION OF CONFORMITY gehören zu der Sorte Konstanten, auf die jederzeit Verlass und nie sicher ist, was im nächsten Album so drin steckt. Beim langen Opener „Forever Amplified“ scheint die Liebe für gemeinsame Jamsessions per Wah Wah-Backgroundgesänge und zweiter in LED ZEPPELIN-Manier gesungenem Tenor stark tiefenentspanntes Hippiefeeling durch, Aggressiv auf's Tempo drückende Riffattacken wie „You Or Me“ und „Gimme Sum More“ geben Einblick über die bei Manchen Songs vertretenen Hardcore-Roots, „The Handler“ geht von heißer kehligem Gesang-, Schreien und Brüllen viel mehr in Richtung Southern Groove Metal, „Handcuff County“ und „Swallowing The Anchor“ lassen erdige Hardrock- Blueswurzeln im Stil von ZZ-TOP revue passieren, Raumgreifende Experimential-Klangeruptionen wie das intensiv orientalisch getränkte „Beduouin's Hand“ imd „Run For Your Life“ verströmen literweise Psychedelic-Flair, „Baad Man“ stonert kantig psychedelisch, „Mantra Sonos“ bildet Brückenpart zum Groove Metaller „Asleep On The Killing Floor“, „Forever Amplified“ baut beklemmend düsterepisch den Raum flutende Stimmung auf, danach wird dem Songtitel Rechnung tragend tonnenschwer beissend impulsiv aggro gerockt.
Fazit: Gelungener das Genre vielseitig repräsentierend ausgedehnter Cocktail für ein querbeet gemischtes Fansprektrum zwischen Stoner- Rock/Metal Southern Rock/Metal, Blues,Psychedelic, Sludge Doom, Hardcore und Groove Thrash. 8/10

