CHARIOTS OVERDRIVE - The End of Antiquity

VÖ: 03.04.2026
(Gates Of Hell Records)
Style: NWOBHM/US Power Metal
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CHARIOTS OVERDRIVE
Mit CHARIOTS OVERDRIVE stellt sich ein beschlagenes Newcomerquartett aus Atlanta Georgia vor, dessen Line Up chinesischer Herkunft ist. Gitarrentechnisch veranstaltet die Asiatentruppe schon recht viel Wirbel, doch es gibt ein Manko...
spätestens, wenn der krächzende Gesang von G. H. Z. einsetzt, zieht es einem die Schuhe aus, alle Nackenhaare stellen sich senkrecht nach oben! Abzüglich der zwei Instrumentals, die zweckdienlichermaßen als Brücke dienen, haben die vier Jungs aus Nipponland eine satt knallende Mischung an den Start gebracht, die vom leider extrem krächzenden Gesang versaubeutelt wird, spätestens, wenn überzogene Hochtonlagen anvisiert werden, was im Prinzip schade ist, kompositorisch machen Stücke der Sorte „Marching Maniacs“, „A Talkonautic Alchemist“ oder „Nomadic Warfare“ richtig Bock auf knackig hartkantig rockender NWOBHM und US-Power Metal, - zwei Stilarten, auf die sich CHARIOTS OVERDRIVE fixiert haben und bitte künftig in der Form beibehalten sollten. Wechselt den phasenweise grässlichen Gesang unbedingt beim nächsten Longplayer aus. Griffige Melodiebögen, satte Riffstrukturen, fetzig ins Blut gehende Powergrooves, fließende Übergänge - somit ist entsprechend alles vorhanden, was ungefährdet locker in 8er Bewertungsbereiche dringt.
Fazit: An sich ein cooles Debüt, dessen Inhalt in Sachen Gesang künftig mehr Klasse gebrauchen könnte, davon abgesehen,wächst die Spannung auf mehr. 6,8/10

