MIRROR OF DECEPTION - Transience


VÖ: Bereits erschienen 
(Estuarial Records) 

Style: Epic Doom 

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MIRROR OF DECEPTION

Auf dieses Album hat die Schwermut Fangemeinde schleppender Zeitlupenklänge lange warten müssen, acht Jahre, denen es um die Schwaben-Institution MIRROR OF DECEPTION ruhig wurde. Kraftvoll produziert, wissen sieben hervorragende das edelste Doom-Genre die Epic Abteilung repräsentierende Doomschellen der Schmiedekunst „Currents“, „Haven“, „The Sands“ und „Meander“ auf ganzer Linie zu überzeugen, da steckt soviel Wucht gepaart mit druckvoll-raumgreifenden Spannungsfaktor, hymnenhafte Melodien und tief unter die Haut gehendem Stimmbandcharisma drin. Wohlfühlelixier für überzeugte Slo-Mo-Metal-Fanatics.

Gehörigen Anteil am Zustandekommen eines erneut intensiv Stimmungen auslösenden Doomtonträgers trägt Neuzugang Pascal Schrade der Michael Siffermann in punkto Gesang überall wo es erforderlich ist, ausdrucksstark ergänzt. Jochen Fopp erzeugt in gewohnter Weise unwiderstehlich tonnenschwer nachhallende Riffs,  Drummer Uwe Kurz sorgt für satten Punch hinterm Becken/Felle-Wald. Alle vier kennen ihr Metier bestens. 'Transience' schließt dort an, wo bärenstarke Vorgängeralben wie 'Foregone', 'Shards' oder 'The Estuary' dereinst endeten.

Fazit: Fesselnder Epic Doom der Eliteliga mit reichlich viel Charme, hohem Wiederkennungswert und kraftvoller Dynamik, wie nur die Besten ihrer Zunft ein solches mit jeder Note durchweg hochprozentig prickelndes Elixier brauen. - Ausgezeichneter Genre-Tobak! 9/10

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