ZERRE - Rotting On A Golden Throne

VÖ: 27.03.2026
(Dying Victims Productions)
Style: Oldschool Thrash mit kräftiger Prise Hardcore
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ZERRE
Thrashlunatics: Vergesst die neue EXODUS, sehnt euch nach goldenen SLAYER-Hochzeiten zurück, hakt spätere nach ihren Glanzära erschienene SUICICAL TENDENCIES und METALLICA-Releases komplett ab, gebt noch ne fette Prise KREATOR, D. R. I. Und GANG GREEN hinzu, tut euch demzufolge mal das neue von ZERRE an. Haltet euch fest, - geht das Ding ab, nichtsdestotrotz bleiben die Fünf in ihrer Songgestaltung variabel. Exzessiv alles was nicht bei drei auf die Bäume kommt, vernichtenden Hardcore/Thrash im Oldschoolgewand hauen euch die nunmehr schon seit fast anderthalb Dekaden im Genre herumgeisternden Würzburger auf dem vierten Studio-Longplayer 'Rotting On A Golden Throne“ um die Ohren.
Egal welcher von acht blutrünstigen Schädelspaltern aus den Boxen röhrt (das schon vorab richtig viel Spannung weckende Eingangs-Intro ausgenommen), „Pigs will be Pigs“, „Deception Of the Weak“, „Concrete Hell“, „Tin God“ oder „No Alibi“ verteilen extrem bedrohliche Aura, gipfelnd in heftig Schädelsprengenden Midtempogrooves und Tempogesteigerter Zornausbrüche, denen beissende Vocals zu Eigen sind, bilden hochexplosives Thrash-Dynamit. Stimmungsvolle Sphärenparts lockern auf, danach kreist gnadenlos die Thrashsäge bis zum obersten Anschlag. - Thashlunatics, das hier ist euer Album! Exzessive Gangshouts, mörderisch rassiermesserscharfe Riffs abfeuernde Gitarrenwände, flirrende Leadsoli, und beissend zorniger Gesang angetrieben von kraftvollem Schlagzeugpunch sollten Grund genug sein, spätestens damit hellhörig zu werden. Das Teil killt ausnahmslos mit massiver Kapazität ohne Ende!
Fazit: Astreiner Oldschoolabriss der Brutal-Thrashgewalt mit fetter Hardcorebrise vermischt, überhaupt keine Gefangenen macht. - Speed, Violence, Thrash and Force! 8,7/10

