CARNIVORE A.D. - Transmutation

03 carnivoread
VÖ: 27.03.2026
(Apostasy Records)

Style: Thrash Metal

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CARNIVORE A.D.

Mit „Carvivore“ und „Retaliation“ sind CARNIVORE für mich in die Geschichte eingegangen und natürlich ist mit dem Tod von Pete Steele eine Ikone von uns gegangen. Nun, im Jahre 2026 wird als CARVIVORE A.D. weiter gemacht und da war ich im Vorfeld sehr gespannt, wie Pete's Erben ihre Mucke präsentieren. Im „Prologue“ lassen sie schon mal zäh die Klampfen kreischen, was ein wenig Nostalgie in mir erweckt. Mit dem Titelstück klingt das dann auch wirklich nah an den Originalen, nur dass hier um einiges flotter zu Werk gegangen wird. Doch dazwischen befinden sich immer extrem zähe Passagen, die den Charme aus frühen Tagen wieder hochkommen lässt. Bei „I Stand Alone“ sind anfänglich sogar akustische Klänge zu vernehmen, dann wird tonnenschwer gewalzt, um dann noch düsterer zu werden. Der Bass knarzt bei „Social Decomposition“, wonach die Herren mächtig aufs Gaspedal treten und erst mit dem Solo ein paar Gänge zurückschalten. Kreischende Gitarren eröffnen „Mine Is The Hand“, das sich zu einem puren Stampfer entwickelt und am Ende rast wie der Teufel.
Klar, hier ist die Messlatte von Pete damals sehr hoch gelegt worden, da ran zu kommen ist schwer, aber die Jungs hier haben das schon richtig hinbekommen, was auch 7,9 von 10 Punkten macht.