SERMON TO THE LAMBS - Sermon To The Lamds

VÖ: 06.03.2026
(Comarose Music)
Style: Brutal Death Metal
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SERMON TO THE LAMBS
Die Chilenen fahren hier ihr Debüt auf und gleich im Opener „Crowned King of the Worms“ machen die trocken tackernden Drums Laune bei mir. Der Brutal Death ist gut durchdacht und da vereinene sich fette Mid Tempo Parts mit Prügel Attacken zu einer Einheit. Meine Fresse knüppelt das Titelstück aus den Boxen, aber auch hier sind die Breaks geil, das Tempo wird oft verschleppt und die Jungs lassen auch ihre Technik durchblitzen. Bei einem Titel wie „Spitting in the Church of Nazarene“ dürfte klar sein, das hier durchweg das Gaspedal voll durchgetreten wird und das trifft auch die meiste Zeit zu, um bei „Maximum Apostasy“ nach einem kurzen Düster Part erst zu knüppeln, doch dann auch mal richtig zäh ans Werk zu gehen. Klar, es dauert nicht lange, bis die Sau wieder raus gelassen wird und mit den fast schon Squeals ähnlichen Vocals agiert wird. Hier und da sind diese aber auch recht tief und derb, nämlich dann, wenn der Fuß mal vom Gas genommen wird. „Saints Are Centurions of an Aristotelian Christ“ fegt im Hyperspeed los und ballert auch weiter durchs Gebälk, hat aber wieder diese coolen Mid Tempo Breaks drin. „Flagrum Taxillatum“ ist dann mal ein Track, der sich im Tempo etwas zurück hält und es nur kurz mal hämmert und so gestaltet sich auch „Scourging at the Pillar“, doch hier sind die Jzngs doch schon wieder oft in der Ballerei zuhause. Dieses gnadenlose Geholze findet in „God Spat and the Man Was Done“ seien Fortsetzung, hart brutal und gnadenlos geht es hier zur Sache, auch wenn es zwischendurch auch nah an den Salm Death geht. Voll auf Angriff ist „Clergy’s Malevolence“ eingestellt und da gibt es kein Halten mehr, um am Ende dann richtig düster zu werden. Aus dieser Atmosphäre wird man mit „God Spat and the Man Was Done“ aber gleich wieder heraus gerissen, denn da ist Aggression, stampfende Power und gnadenlose Wucht angesagt. Auch der zweite Bonustrack „Clergy's Malevolence“ feuert aus allen Rohren und so endet das Album auch, das leider nur etwas mehr als 33 Minuten Laufzeit hat, aber auch mal wieder ein Brutal Death Release ist, das sich hören lassen kann und auch verdiente 8,5 von 10 Punkten bekommt.

