IN VIRTUE - Age Of Legends

03 invirtue
VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Style: Progressive Power / Death Metal

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IN VIRTUE

Das opulente Intro „Abscent Glorious“ macht auf jeden Fall schon mal was her, doch bei „Sisyphus Awakening“ soll es noch besser werden, denn da kriegen wird vertrackten Power Metal geboten, der dank der tiefen Growls auch mal fett in den Death Metal Sektor übertritt und sogar mal kurz ruhige Parts auffährt. Mit „Karma Loop“ gibt es danach einen harten Stampfer, der trotzdem mit Melodien und auch den weiblichen Gastvocals von Charlotte Wessels einen Syphonic Touch bekommt. Das Riffing ist absolut stark und weiß zu begeistern, um danach in „Push That Rock“ eine sanfte Ballade raus zu schieben,die nur gegen Ende etwas vertracktes und härteres Spiel bringt. In „Purgatory“, das modernen Death Metal bietet, der sich mit coolem Rock Drive paart. Danach reiht sich „Exposed“ im Progressive Metal ein, hat catchy Melodien und trumpft mit erhabenen Melodien auf. Bei „Scream“ grenzt das nah an Metallica, hat aber auch einen Radio tauglichen Charakter, was der Nummer verdammst gut steht. Auch wenn bei „Where The Edges Meet“ die Mucke mit unter sehr technisch gehalten ist, sind die eingängigen Melodien ein Brett, das sich sehen lassen kann und „Guslinger Of The New American Dessert“ stampft erneut fett wie die Sau, doch auch hier schaffen es die Jungs, sehr gute Melodien einzubringen und auch die Technik ist fein. Der „Desolarion Throne“ verbindet vertrackte Parts mit eingängigen Hooks, während „Thoughts In Freefall“ wieder einen Drang nach vorne hat und als Melodic Power Metal Track rüber kommt. Sehr sanft eröffnet „Tempus Fugue“, frickelt dann eine Weile mit gewaltiger Härte, aber auch Melodien daher und vor allem, wenn das Stück so herrlich flott wird, bin ich voll bei der Sache. Das melodische Outro „Descent Limitless“ beendet dann ein Album, das ich mir nicht so stark vorgestellt habe. IN VIRTUE haben hier ganze Arbeit geleistet, was ihnen auch 8,8 von 10 Punkten bringt.