DAIDALOS - Dante

02 daidalos
VÖ: 20.02.2026
(Rockshots Records)

St<le: Symphonic Black Metal

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DAIDALOS

Vier Jahre nach dem Debüt kommt aus Niedersachsen eine neues Album mit Symphonic Black Metal angeflogen, das mit dem Opener „Dante“ einen langen Intro Part hat, um dann im höllischen Mid Tempo und wabernden Keys fortzufahren.. Gegen Ende wird das Tempo straff angezogen und mit dem „Inferno“ kommen polternde Double Bass auf, die Keys sorgen aus den Backings für gute Atmosphäre und mir sagt hierbei das Highspeed Geballer besonders zu. Mit ganz sanften Klängen eröffnet „Ashes“ fährt dann wie sein Vorgänger fast auf der selben Schiene und dank der abwechslungsreichen Vocals kriegt der Song die Kurve noch hin. Der „Storm“ hat zu Beginn einen leichten Thrash Touch, baut dann etwas Bombast auf, um über gute Breaks ins Geknüppel überzugehen. „Minos“ ist ein opulent klingender Zwischenspieler, der zum „King“ übergeht und dort gibt es episch angehauchten, aber auch extrem brutalen Black Metal. Mit „Styx“ kommt ein Sample Zwischenspieler, der zum „Gate“ übergeht, wo wir auch nur kurze Samples hören. Dann aber, „Dis“ knallt erbarmungslos drauf, kann mit seinen Keys eine gute Atmosphäre erzeugen und ist mit gut durchdachten Breaks versehen. Mit „Phlegethon“ ist dann wieder ein Zwischenpart da, wie auch „Malebolge“. Erst in „Euphobia“ rattern wieder die Double Bass im Mid Tempo, um dann Gang für Gang hochzugehen. Natürlich fehlt hier der Bombast nicht, der gut integriert ist und das „Ultimatum“ wird noch mal zu einem Mix aus Melodie, erhabenen Parts und wahnsinnigem Geballer.
Gut ist das Album auf jeden Fall, doch so hat man schon viele Platten gehört, aber das ist hier trotzdem weit über dem Schnitt, was 7 von 10 Punkten macht.