PAGAN ALTAR - Mythical and Magical


VÖ: 27.02.2026
(Dying Victims Productions)

Style: Obskurer NWOBHM Metal mit stellenweise (Proto)Doomanteil

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PAGAN ALTAR

Diese Wiederveröffentlichung ist für echte NWOBHM-Fans Pflichtanschaffung, sofern sie diesen Tonträger nicht bereits in der hauseigenen Sammlung haben. Bandgründer Terry Jones (R.I.P.), der 2015 diese Welt verließ, dürfte selbst heute noch stolz auf dieses phantastische Edeljuwel von Album zurückblicken, dessen Erbe sein Filius Alan der die Band zusammen mit seinem Vater gründete weiterführt.

In der Zeitepoche von 1977 – 83 geschrieben, erblickten einige der alten PAGAN ALTAR Songs 2005/06 unter dem Titel Mythical and Magical das Licht der Welt. Am bisherigen Schaffen der hochgradig virtuos agierend kauzigen Okkultmetaller aus dem Vereinigten Königreich England änderte dies glücklicherweise gar nichts. 70er Jahre Hardrock, Okkultflair, N.W.O.B.H.M. und naturreligiös geeichte Mystic-Folkanteile, verschmelzen zu einer wunderschön ins Ohr gehenden Melange, die völlig unberechenbar einzigartig, überhaupt nicht zu toppen ist.  Terry Jones'  flexibel heroisch klagendes Organ bleibt in jeder Hinsicht nahezu konkurrenzlos. Kraftvolle Gitarren geben zeitlosem Mystic-Okkultfolkdoomfutter wie „The Cry of the Banshee“,  „Daemoni na Noiche“, „Flight of the Witch Queen“, „Dance of the Druids“  oder „The Rising of the Dark Lord“ ungemein viel Heavyness, entsprechend nah an den Wurzeln orientiert naturreligiöser Spirit berührt versteckte  Welten innerhalb der Seele, was eine Götterballade wie „The Sorcerer“ einmal mehr unterstreicht. „Erl King“ basiert auf der Original-Vorlage des Erlkönigs von keinem geringen als dem Dichter-, Denker-, Philosophenfürsten J. W. von Goethe. Das Stück wird ihr wie zu erwarten, ausnahmslos gerecht! Weiblicher Gesang, melancholisch wabernde Keyboardteppiche verpackt in zeitloser Epic sorgen für tonnenschwer Gänsehaut versprühende Atmosphäre, dramatische Rhythmus-, Tempo-, und Stimmungswechsel für Spannung. Gewohnt kauzig, mystisch,  weiß auch dieser unorthodoxe Output auf ganzer Linie zu überzeugen.

PAGAN ALTAR sind Edelkult in der Underground Metalszene, gehören zu jener raren Sorte berufener Formationen, denen es mit scheinbar müheloser Leichtigkeit serienweise gelingt, faszinierend  magische Momente zu schaffen; intensiv gefühlvolle Monumentalwerke, vertonte Kulturschätze vor deren Gesamtinhalt echte Okkult/Düsterdoomer ausnahmslos den Kniefall zelebrieren dürfen. Die nächste Neuauflage klanglich vertonter Offenbarung, die ihresgleichen vergeblich sucht, - eine wahre, weil unvergleichbare Legende. Was MANILLA ROAD für den klassisch- Progressiven Epic-Metalsektor bedeuten, sind PAGAN ALTAR für die Okkult-Düstermetal-Sektion, - Punkt, aus, basta! Ehrfürchtig zelebriere ich ein weiteres Mal im Geiste den Kniefall. PAGAN ALTAR sind unerreicht! Meisterlich, edel, majestätisch, erhaben. Eine ernsthafte Infragestellung der Höchstbewertung steht überhaupt nicht zur Debatte, - zeitlos mystisch, magisch! 10/10

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