TEUTONIC SLAUGHTER - Cheap Food

VÖ: 30.01.2026
(Iron Shield Records)
Style: Oldschool Thrash Metal
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TEUTONIC SLAUGHTER
TEUTONIC SLAUGHTER – ein Name hält, was er verspricht. Studioalbum Numero drei beginnt mit gesprochener den Fall Silke Bischof aufarbeitender Introsequenz, danach setzt ein brutal heftiges Gitarreninferno ein, wo die Band ihren Frust über die Ereinisse herauslässt. Drummer Nico Iserloh gibt Dauerfeuer hinter der Batterie, brutal durchschlagende Gitarrenwände lassen kaum Zeit zum Durchatmen, halsbrecherische Tempowechsel und aberwitzige Leadsoli folgen. Philip Krisch/Ivan Almeide bilden eine versiert zu Werke gehende Gitarrensektion, während Fabian Kellermann und Schlagzeuger Nico Iserloh ein zentnerfett straightes Rhythmusfundament legen auf dem alle sieben Kampfansagen fußen.
Der Gladbeck-Vierer feuert aus allen Rohren. So geht waschechter Ruhrpott-Thrash inklusive gesellschaftskritischem Inhalt. Kompromisslos, brutal ohne Vorwarnung heftig auf's Fressbrett! 36:15 Minuten Olschool-Thrash mit Nackenwirbelzersetzer-Garantie, verabreichen TEUTONIC SLAUGHTER. Allein der kultige Bandname lässt schon im Prinzip nichts anderes erwarten,das gelungene Albumcoverartowrk spricht für sich.Weitere zwecks Auflockerung zwischendurch Fausreckkompatible Midtempogroovebolzen einstreuende Hochgeschwindigkeitsgeschosse wie „Redistribution“ , „Witches Rock n' Roll“, „Fight The Reaper“ oder „Give Em Hell“ zeigen TEUTONIC SLAUGHTER in beeindruckender Form. Bei solchen Stücken sieht man sich als Fan bereits irgendwo in der Menge drin stehen, Faust reckend, den Refrain mitgröhlend, Getränkepulle an der Hand, zeitweise gar heftig abschädelnd, während sich mittendrin ein dauerhaft rotierender Pit herausschält. Obschon sich das Schema desöfteren auch schon mal stark ähnelt, agiert das Kellermann-Quartett handwerklich derart extrem beschlagen auf ungefährdet sicherer Seite. TEUTONIC SLAUGHTER können dem Level von aufsteigenden Thrashkampfgeschwadern der Liga RAVAGER, TRAITOR und ERADICATOR mindestens ebenso stand halten.
Das Kellermann-Quartett schenkt kompromisslos oldschool rumpelig scheppernd infernalisch sägende Gitarrenbreitseiten freisetzend ruppigen Oldschool-Thrash in Tradition gestandener Ruhrpottvorbilder im Sinne von SODOM, KREATOR, DARKNESS, und VIOLENT FORCE aus. Da kommt es dem Endergebnis sehr zu Gute, dass man mit Marius Wegener (SMORRAH),Robert Gonella (ExASSASSIN/ RAGING BOB), und WARRANT-Shouter Jörg Juraschek auf stimmgewaltige Shouter zwecks Gastvokals zugreifen konnte. Selbst gestandene SzeneMegaseller dürfen vor diesem sein Handwerk verstehenden Vierer den Hut ziehen!
Fazit: Kraftvoll, Brutal, kompromisslos bis der Arsch platzt, 100 % Oldschool – ein Brachial-Tormentor zwischen Outbreak of Evil und Extreme Aggressions! 8,3/10

