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MIDNIGHT TALES - 116 + 117 - Einladung ins Grauen

VÖ: 01.05.26 und 08.05.26
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klappentext Teil 1:

Ein abgelegenes Haus tief im Wald. Eine Familie, die sich zum Wochenendbesuch trifft. Und ein Gastgeber, der für seine makabren Scherze berüchtigt ist. Doch diesmal geht der Spaß zu weit. Als die Gäste in Onkel Georges Jagdhütte ankommen, stoßen sie auf die blutige Vergangenheit des Ortes -ein Massaker, das nie aufgeklärt wurde. Dann beginnt die Séance...und etwas antwortet


Klappentext Teil 2:

Was als harmlose Spielerei geplant war, verwandelt sich in eine Nacht des Grauens. Im alten Jagdhaus im Wald fließt Blut. Die Geister der Vergangenheit sind erwacht. Und niemand weiß, wer Freund oder Feind ist.

Sprecher:

George - Tommi Piper
Chuck - Jannik Endemann
Cynthia - Souzan Alavi
Diana - Yvonne Greitzke
Cora - Elga Schütz
Andrea - Dana Friedrich
Zambini - Markus Haase
Peter - Tim Knauer
Fred - Werner Wilkening
Bev - Angela Quast
Otis - Benedict Matysik
Willow - Anni C. Salander
Nachrichtensprecher - Heidi Schaffrath, Christoph Piasecki, Benjamin Stolz, Alexandra Doerk, Benedict Matysik und Sven Plate
sowie - Thomas Plum, Torsten Böttcher, Andreas Sartorius, Helmut Sanders
Host - Peter Flechtner
Credits - Christian Büscher

Kritik:

Mit den Folgen 116 und 117 erwartet uns innerhalb der Midnight Tales wieder mal ein knackiger Zweiteiler. Zeit also für ein weiteres Doppelreview, welches beide Teile umfasst. Der skurrile Onkel George lädt zu einer Feier. Die wenigen noch an ihm festhaltenden Verwandten, die zwischen Mögen und Blick auf das große Erbe schielen, reisen also an den Arsch der Welt zu Georges neuer Residenz. Und typisch George, ist bereits die Anreise zur alten und geräumigen Jagdhütte ein kleiner Sidekick, um seine Verwandtschaft zu narren. Die drei illustren Paarungen, die den Weg auf sich nehmen, vervollständigen neben dem sonderbaren Verwalterpaar, Onkel George und ein illustres Medium bilden dann auch gleichzeitig das komplette Ensemble dieses Zweiteilers. Gerade an der Konzeption der einzelnen Charaktere erkennt man sofort die unverkennbare Handschrift von Julie Hoverson. Möge die „Party“ also beginnen, die sich wider Erwarten als Séance entpuppt. Denn George wäre nicht der kauzige Verrückte, wenn er nicht etwas vollkommen Schräges im Petto hätte. Also auf zur Geisteranrufung im verschrienen und durch die Medien gegangenen Haus, in dem einst sieben Jugendliche einen grausamen Tod fanden. Was als Mummenschanz beginnt, entgleitet recht schnell der Kontrolle der Anwesenden, die danach um ihr blankes Überleben kämpfen müssen. Während Teil 1 noch ruhig und überschaubar die Handlung und die Charaktere einführt, kommen spätestens mit dem Switch auf Folge 117 die Ausrichtung gen Horror und der Kampf gegen einen unbekannten mörderischen Gegner. Aus Spoilergründen verzichte ich hierbei auf weitere Anführungen. Die Sprecher sind fein gewählt und die Vertonung strotzt nur so vor Wohlklang und stimmiger Atmosphäre. Klasse Musik und eine blitzsaubere Vertonung lassen weder Kritik noch Gemecker zu. Teil 2 dreht dann erwartungsgemäß stark an der Spannungsschraube, liefert Abtworten auf alle Fragen und klingt unterhaltsam und kurzweilig aus, genau wie Teil 1 es bereits tat.
Kritik: Ein runder und zünftiger Zweiteiler, der auch gut innerhalb der Horror-Tales ein Zuhause hätte finden können. Ein schöner Aufbau, sowie ein spannendes Finale mit vielen Ideen haben mich mehr als gut unterhalten. Kurzweiligkeit inklusive. Eine tolle Doppelfolge, die die Midnight Tales wieder einmal massiv aufwertet. 8,5 von 10 Punkten.