AGABAS - Deathjazz Version von ‘The Wizard’

AGABAS erweisen Black Sabbath die Ehre mit ihrer Sax-Attack Deathjazz Version von ‘The Wizard’.

Die furiose Vereinigung von Death Metal und Jazz hat in Form der norwegischen sechsköpfigen Band Agabas Gestalt angenommen. Am Tag der Veröffentlichung von Hard Anger (Deluxe Edition) via Mascot Records zollen sie Black Sabbath mit einer wilden Neuinterpretation von ‘The Wizard’ Tribut.

Zur Songauswahl sagt die in Trondheim/Oslo ansässige Band:
„Um Ozzys Leben und Werk zu ehren, haben wir beschlossen, dass es Zeit für ein Black-Sabbath-Cover ist. Wir haben ‘The Wizard’ gewählt, weil a) der Song knallt und b) die Mundharmonika-Melodie die perfekte Gelegenheit für Saxofon-Exzesse bot. Dieser Track wurde nicht im Rahmen der Hard Anger-Sessions aufgenommen, sondern ein paar Monate nach Ozzys Tod. Klanglich knüpft er jedoch direkt an den Hard Anger-Sound an – daher ist die Deluxe-Version die perfekte Gelegenheit, eine weitere Seite von uns zu zeigen.“

Die Band befindet sich derzeit auf Europatournee mit Avatar und bekommt so einen Vorgeschmack auf größere Bühnen – eine Erfahrung, die sie zuvor bereits bei Tourneen mit Kvelertak sammeln konnten.

Der Sound ist kompromisslos. Erbarmungslos tiefgestimmte Breakdowns prallen auf wilde, unerbittliche Saxophon-Spuren, die sich konsequent weigern, eine bloße Nebenrolle einzunehmen. Blastbeats preschen nach vorn, der Bass grollt wie eine Erdplattenverschiebung und gutturale norwegische Vocals werden den Hörer:innen ins Gesicht geschleudert. Der Einfluss von Meshuggah, The Dillinger Escape Plan und Gojira ist unverkennbar – ebenso wie die freie Intensität von John Coltrane, Ornette Coleman und Miles Davis – etwas Eigenständiges, Ungezähmtes und vollkommen Einzigartiges.

Dieser Tiefgang ist kein Zufall. Zusammen verfügen Sondre Sørensen Brønstad (Gesang), Oskar Myrseth (Gitarre), Jarand Aga Baas (Gitarre), Johan Jamtfall Eriksen (Bass), Alexander Dellerhagen (Saxophon) und Bjørn André Syverinsen (Schlagzeug) über Masterabschlüsse in Jazz-Performance, Bachelorabschlüsse in Musiktechnologie und Musikwissenschaft – sowie über einen akademischen Ernst, der das Chaos ihres Sounds trägt.
Sänger Brønstad widmete seine Masterarbeit sogar der Geschichte und dem kulturellen Einfluss von Moshpits. Das sind Musiker, die sowohl die Traditionen verstehen, aus denen sie schöpfen, als auch die Regeln, die sie bewusst brechen.

Themen wie Krieg und Menschlichkeit durchziehen ihr neues Album. Die Deluxe-Edition-Single ‘KILL’ entwirft eine dystopische Zukunft der nahen Gegenwart, in der künstliche Intelligenz die Wahrheit selbst untergräbt. Der Titel leitet sich von der norwegischen Wortfolge Kunstig Intelligens Lager Liv („Künstliche Intelligenz erschafft Leben“) ab und formt das Akronym KILL – zugleich prophetisch und zutiefst beunruhigend.

Weit entfernt vom bloßen Blut-und-Donner-Chaos liefern Agabas ein flamboyantes, kathartisches und überwältigendes Live-Erlebnis – intensiv, laut und immersiv – bei dem das Saxofon herrscht und Körper aufeinandertreffen. Auf dem Album zeichnen sie die Schrecken der Menschheit nach. ‘Jævla menneske’ bedeutet „Verdammter Mensch“ und featured Jørgen Munkeby von den norwegischen Experimental-Metallern Shining. ‘La Blodet Flomme’ zerlegt die absurde Logik hinter Konflikten. „Werden Kriegsverbrechen bestraft, oder ist es nur dann Völkermord, wenn man verliert?“, fragt Brønstad.

Doch vor allem geht es Agabas darum, Gemeinschaft zu schaffen. Inklusivität steht bei ihren Shows im Mittelpunkt und ist tief in „Arv“ verankert. „Schließt euch Agabas an und helft uns, unser Vermächtnis gemeinsam zu erschaffen“, fordert Brønstad. „Wir stehen zusammen - gegen Ungerechtigkeit.“

Gitarrist Myrseth reflektiert über ihren einzigartigen Deathjazz-Sound:
„Wir haben intensive, hart zuschlagende Momente im Jazz bemerkt – etwa bei Coltrane in den 60ern – und dachten: Warum nicht diese Intensität mit der Schwere von Meshuggah kombinieren, um eine neue Art von Härte zu erschaffen?“

Deathjazz ist ein ungewohntes Verlangen, und Agabas stillen es so lange, bis sich der Körper im Rhythmus auflöst und das Herz erstarrt – perfekt neu geformt von der geschwungenen Form eines Saxophons.

Agabas - KILL (Official Music Video): https://www.youtube.com/watch?v=QOiaKxubI-s

Zum Stream: https://lnk.to/Agabas-HADeluxe

Agabas online
https://agabas.no

Track List
1 .Kjærlighet for alle
2. Jævla Menneske
3. En vakker himmel
4. La blodet flomme
5. Se det for deg
6. Vis meg alt
7. Råte
8. En enkel sjel
9. Arv
10. På åpent hav
11. KILL (BONUS TRACK)
12. Mørke Daga (BONUS TRACK)
13. The Wizard (BONUS TRACK)

Mascot Records Online
https://www.mascotrecords.com/artists

Quelle: Mascot Label Group

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