JOHN SINCLAIR - SE 19 - Dunkler Engel Massago

VÖ: 30.10.26
(Lübbe Audio)

Homepage:
www.john-sinclair.de

Klappentext:

Nach einer brutalen Mordserie ermittelten mein Team und ich in einem kleinen Theater in Soho. Die Schauspielerin Carol Bates behauptete, der Mörder sei mit finsteren Mächten im Bunde. Mit vereinten Kräften nahmen wir den Kampf gegen den dunklen Engel Massago auf, ohne zu ahnen, was uns erwartete.

Sprecher:

Erzähler – Gregor Höppner
John Sincalir – Dietmar Wunder
Ansage – Ulrike Stürbecher
Suko – Martin May
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Sir James Powell –Achim Schülke
Glenda Perkins - Britta Steffenhagen
Carol Bates – Magdalena Turba
Michael Bates – Timo Weisschnur
Franco Toretti – Klaus-Peter Grap
Chiefinspektor Tanner – Walter Gontermann
Donald Warner – Jan Makino
Pflegerin – Lea Kiernan
Agathe – Liane Rudolph
Mickey (Kind) Adam von Papp
Kind Carol – Ida Avemark
Hank – Matthis Langbehn
sowie – Pepe Vielhaben, Teo Black, Matti Swiec, Johannes Quester, Björn Bonn, Maureen Haviena, Susana AbdulMajid,Peggy Pollow, David Turba, Sebastian Borucki, Sascha Tschorn, Janine Wagner, Sjors Houkes

Kritik:

Und zack, ist es schon wieder Oktober. Wie die Zeit doch verfliegt und die aktuelle Sonderedition 19 einläutet. Apropos Zeit. Dunkler Engel Massago nimmt sich sehr viel Raum zum Storytelling. Keine Hetze, keine hektischen Sprünge. Die eher ruhige und intensive Folge ist gut für stattliche 101 Minuten an Spielzeit, ohne dabei im Gegenzug in langweilige Dialoge oder Längen zu verfallen. Man legt Wert auf intensive Szenen und einen düsteren Background. Überhaupt ist die Atmosphäre hier wirklich schön gelungen. Das Zusammenspiel aus abwechslungsreicher Musik, tollen Effekten und schön ausgekleideten Szenen ist hierbei super umgesetzt. Ein wenig gedehnte Spannung hier … ein wenig Schwere zur richtigen Zeit. Die Inszenierung dieser Folge ist wirklich top, das muss man neidlos anerkennen. Auch gefällt es mir, dass man das Kino für die Ohren Popcorn bei dieser Folge einmal im Schrank lässt und sich eher auf schwere szenische Inszenierung und Storytelling fokussiert. Dem einen mag dies vielleicht zu ausführlich geraten sein, ich aber sage: Länge und Inhalte sind einer John-Sinclair Sonderedition würdig. Weniger Action. Mehr Atmosphäre und dunkle Stimmungen. Über den Maßen toll sind hierbei außerdem die Sprecher. Vor allem die Kindersprecher wären hier einzeln hervorzuheben. Starke Performance aller Beteiligten und wunderbar differenzierte Stimmfarben haben mich hier ebenfalls überzeugt.
Fazit: Wer Spektakuläres erwartet, könnte hier zwar enttäuscht werden. Dafür aber bekommt man auf der anderen Seite eine wunderbar düstere und gut erzählte Story geboten, die der Sinclair-Serie eine schöne Nuance an Abwechslung kredenzt. Lässt man sich auf diese Folge ein, passt einen grauen Herbsttag ab und packt sich das Teil per Kopfhörer auf die Ohren, wird man feststellen, wie schön diese Story in die düster-graue Jahreszeit passt. 8,5 von 10 Punkten.