03 neardeathcondition

VÖ: 18.03.2014
(Unique Leader Records)

Style: (Brutal) Death Metal

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Near Death Condition

Keine Gnade, das gilt für den Opener der schweizer Deather von NEAR DEATH CONDITION namens „Words Of Wisdom“, hier wird sofort Death Metal der brutalen Art geackert, die Drums ballern in Cannibal Corpse artiger Manier los, bevor der Mittelpart etwas zum Durchschnaufen vom Gas geht. In Punkto Aggression und Top Speed ist „Between the Dying and the Dead“ eine absolut fantastische Nummer, die neben der Ballerei auch von verdasmmt geilen Breaks lebt und mich total begeistert. Auch in „Intelligent Design“ ist das massive Riffing, die alles vernichtenden Drums und der klasse Growl Gesang genau so, wie ich mir Brutal Death Metal vorstelle, während sich danach „Pandemic of Ignorance“ wie ein kriechender Virus verhält. Herrliche Breaks, ja fast schon melancholische Einschübe und dann wird das Bollwerk losgelassen und es hämmert wie wild, stark, einfach stark so ein Track. Die Schweizer lassen auch in „Praise the Lord of Negation“ das Zusammenspiel aus Brutalität und Technik so einfach aussehen, da wird vertrackt eine brutale Nummer der Extraklasse gezockt. Mit „The Anatomy of Disgust“ können wir uns auf eine heftige Double Bass Attacke gefasst machen, zudem sind einige Gewaltausbrüche der feinen Art beigefügt, doch hier regiert das harte Mid Tempo, während „Anagamin“ wieder höllisch technisch gespielt ist. Das Titelstück ballert ohne Ende, herrlich, wie die Snare leiden muss und das fast schon tragende „Vertigo“ hat einen geilen brutalo Groove inne. Dafür macht „Communing with Emptiness“ wie ein Tornado alles platt und am Ende steht mit „Nostalgia for Chaos“ ein Song, der wie ein Panzer rollt, aber auch mit infernalen Ausbrüchen absolut punktet und bei über sieben Minuten Laufzeit immer die Spannung oben hält.
Das hier ist eine Scheibe, die in jede Death Metal Sammlung gehört und so sind hier 8,8 von 10 Punkten klar Pflicht.